Kurzzeitkennzeichen
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Kurzzeitkennzeichen: Zulassung für bis zu fünf Tage

Kurzzeitkennzeichen sind Kennzeichen, die nur für einen kurzen Zeitraum von maximal fünf Tagen gültig sind. Sie werden genutzt, um Fahrzeuge für Probe-, Prüfungsfahrten oder Fahrzeugüberführungen anzumelden.

Besonderheit der Kurzzeitkennzeichen ist, dass sie nur für ein einziges Fahrzeug verwendet werden dürfen, aber nicht haltergebunden sind. Da sie nur für wenige Tage gültig sind, müssen sie nicht Auskunft über die Abgassonderuntersuchung oder die Hauptuntersuchung (TÜV) geben. Auch die Umweltplakette ist für sie nicht verpflichtend.

Was ist für ein Kurzzeitkennzeichen zu beachten?

Wie lange ein Kurzzeitkennzeichen gültig ist, lässt sich im gelb markierten rechten Rand ablesen. In zwei Stellen notiert sind von oben nach unten der Tag, der Monat und das Jahr des letzten zulässigen Datums. Da genau zu erkennen ist, wann das Kennzeichen ungültig wurde, ist es nicht nötig, es nach Benutzung wieder abzugeben. Man darf in einem Fahrzeug mit Kurzzeitkennzeichen Reisen in andere Mitgliedsstaaten der EU antreten, allerdings ist es nicht zulässig, eine solche Plakette im Ausland an das Auto anzubringen, um es dann nach Deutschland zu fahren. Um sich ein kurzzeitig gültiges Kennzeichen ausstellen zu lassen, ist es notwendig, sich vor der Zulassungsbehörde auszuweisen, eine Meldebestätigung, sowie Nachweis über einen fünftägigen Haftpflichtversicherungsschutz vorzulegen.