Garagenrabatt
Tiefgarage© Photo Joe / Fotolia.com

Garagenrabatt für einen sicheren Pkw-Standort

Der Begriff Garagenrabatt findet sich hin und wieder im Bereich der Autoversicherungen. Darunter versteht man einen Nachlass, der von der Versicherung an den Kunden weitergereicht wird, wenn dieser eine überdachte Parkmöglichkeit besitzt.

Auch ein Carport kann zu einem Garagenrabatt führen. Dann ist zwar der Diebstahlschutz nur geringfügig besser, doch die Witterungseinflüsse sind geringer einzuschätzen. Zudem sinkt die Unfallgefahr auch bei einem Carport, wenn man ohne Scheibenkratzen im Winter starten kann.

Den Garagenrabatt gewährt nicht jeder in gleichem Maße

Der Garagenrabatt kann sich aber von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, sodass der zu Versichernde sich informieren sollte, ob ihm im jeweiligen Falle auch wirklich ein Rabatt gewährt wird. Bezieht man einen solchen Garagenrabatt, dann ist man allerdings auch dazu verpflichtet, das jeweilige Fahrzeug in dieser Garage zu parken. Vor allem nachts sollte man das Auto sicher unterbringen. Wenn man tagsüber mal zu Hause ist und auf der Straße parkt, muss man also nicht gleich um seinen Versicherungsschutz fürchten. Es zählt der Umstand, dass der Wagen in der Regel in der Garage geparkt wird - Ausnahmen werden also genehmigt.

Wegfall des Rabattes immer korrekt mitteilen

Anders verhält es sich, wenn falsche Angaben bezüglich des nächtlichen Abstellplatzes gemacht wurden beziehungsweise wenn Änderungen nicht rechtzeitig mitgeteilt wurden. Sollte dies der Fall sein und die Falschangabe auffliegen, dann drohen dem Versicherungsnehmer harte Sanktionen, die in empfindlichen Vertragsstrafen münden können. Deswegen empfiehlt es sich für jeden, vor der Inanspruchnahme des Rabattes genau nachzuschauen, was sich im Einzelfall lohnt. Ein Garagenrabatt macht zum Beispiel dann keinen Sinn, wenn man eine Garage mieten würde, nur um den Rabatt einzustreichen.