Deckungskarte
Autoversicherung© Jakub Krechowicz / Fotolia.com

Deckungskarte bietet vorläufigen Haftpflicht-Schutz

Die Deckungskarte war bis ins Jahr 2008 der Nachweis dafür, dass eine Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug abgeschlossen wurde. Sie diente bis zum Vorliegen des Vertrages der vorläufigen Deckung.

Ohne die Autoversicherung geht heute rein gar nichts. Wer sein Auto zulassen möchte, der muss nachweisen, dass er es haftpflichtversichert hat. Dies erfolgte einige Jahre lang durch die sogenannte Deckungskarte oder Versicherungsbestätigungskarte. Die Deckungskarte ist eigentlich ein älterer Begriff, im Jahr 2008 wurde sie von dem elektronischen Versicherungsbestätigungsverfahren abgelöst, bei der dem zu Versichernden lediglich eine Nummer zugeteilt wird. Die Deckungskarte bzw. die Versicherungsbestätigungsnummer ist dafür gedacht, bei einer Zulassung, Ab- oder Ummeldung das Verfahren schneller und unkomplizierter abzuwickeln.

Deckungskarte bestätigt den Abschluss einer Versicherung

Ist ein neues Auto gekauft worden, sollte dieses schnellstens zugelassen werden, nicht immer liegt aber sofort der Versicherungsvertrag vor. Die Deckungskarte war vor der Einführung der VB-Nummer dann ein Nachweis darüber, dass das Fahrzeug versichert war bzw. der Vertrag innerhalb einer sehr kurzen Frist komplett sein und der Versicherungsschutz beginnen würde.

Die Deckungskarte bestätigte also, dass vonseiten der Versicherung und auch vom Kunden aus der Abschluss eines Versicherungsvertrags vereinbart wurde. Man spricht von einer vorläufigen Deckung, die den Fahrzeughalter zwischen Zulassung und Versicherungsbeginn schützt. Kommt der Vertrag dann doch nicht zustande, kann der Versicherungsschutz auch rückwirkend erlöschen.