Allradantrieb
Auto© Ints / Fotolia.com

Allradantrieb: Vorankommen in schwierigem Gelände

Der Allradantrieb wurde für unwegsames und schwierig zu befahrenes Gelände entwickelt. Im Gegensatz zum Front- oder Heck-Antrieb können beim Allradantrieb alle vier Räder eines Fahrzeugs gleichzeitig angetrieben werden.

Hohe Steigungen, unebene Straßenlagen oder schlechte Straßen- und Wegverhältnisse bergen Probleme für PKW, die nur mit Front- oder Heckantrieb ausgestattet sind und können wegen des drohenden Kontrollverlusts über das Auto dessen Sicherheit beeinträchtigen. In den 1980er-Jahren wurde der Allradantrieb daher in Deutschland im gängigen PKW eingeführt und setzt seither seinen Siegeszug fort. Schon lange ist diese Antriebsart nicht mehr nur in Geländewagen oder sehr hochwertigen Kraftfahrzeugen zu finden, auch in Sportwagen oder dem normalen Straßenfahrzeug ist immer öfter ein Allradantrieb eingebaut.

Wie wirkt sich ein Allradantrieb aus?

Der Allradantrieb unterscheidet sich vom herkömmlichen Front- oder Heckantrieb darin, welche Räder durch den Motor angetrieben werden. Während bei diesen beiden Arten nur zwei Räder angetrieben werden, verteilt sich die Leistung des Autos beim Allradantrieb auf alle vier Räder. Daraus entstehen Vorteile beim Manövrieren in schwierigem Gelände und für das Fahren in extremen Hanglagen. Doch auch für den normalen Straßen-PKW wirkt sich der Allradantrieb positiv aus. Durch diese Antriebsart wird die Traktion von Fahrzeugen erhöht und somit kann mehr Motorleistung auf die Straße gebracht werden. Außerdem wird mit dem Allradantrieb die Fahrstabilität verbessert.