Xenonlicht
Scheinwerfer© lassedesignen / Fotolia.com

Mit Xenonlicht ist die Straße besser ausgeleuchtet

Der Begriff Xenonlicht bezeichnet eine so genannten Gasentladungslampe im Fernlicht oder im Abblendlicht. Seit Anfang der 90er Jahre wird Xenonlicht in Frontscheinwerfern eingesetzt.

In manchen Frontscheinwerfern von Kraftfahrzeugen wird Xenonlicht eingesetzt. Verwendet wird Xenonlicht seit etwa 1991 mit steigendem Erfolg. Xenonlicht leuchtet deutlich heller und leuchtet die Straße besser aus als ein Halogenlicht, wenn auch manche Autofahrer eine störende Blendwirkung beobachten. Für das Abblendlicht und das Fernlicht wird dieselbe Lampe mit Xenonlicht eingesetzt. Zur Umschaltung auf das Fernlicht wird dabei eine spezielle Blende aus dem Strahlengang geklappt.

So funktioniert das Xenonlicht

Ein Xenonlicht funktioniert wie folgt: Ein Lichtbogen brennt zwischen den beiden Wolfram-Elektroden der Gasentladungslampe. Die Gasmischung innerhalb des kleinen Glaskolbens setzt sich aus Xenon, Quecksilber und Metallsalzen zusammen. Die Mischung soll das Xenonlicht auf eine tageslichtähnliche Farbe von rund 5.000 bis 6.000 Kelvin senken, da es sonst einen violetten Schein hat. Ein Hochspannungsimpuls wird über ein elektronisches Vorschaltgerät erzeugt und zündet die Gasmischung. Es steuert außerdem die konstante Leistung für das Xenonlicht.

Xenonlicht hält länger als Halogen

Moderne Fahrzeuge verfügen häufig über Xenonlicht mit zwei Doppelscheinwerfern. Sie bestehen aus vier Brennern und vier Vorschaltgeräten. Xenonlicht ist vor allem vorteilhaft, weil es etwa viermal so lange hält wie ein Halogenlicht. Defekte an einem Xenonlicht sind jedoch schwer zu erkennen und zu reparieren, da sie nicht an einem durchgebrannten Glühdraht liegen.