Wechselkennzeichen
KFZ-Kennzeichen© svort / Fotolia.com

Wechselkennzeichen: Mehr Flexibilität beim Fahren

Bei einem Wechselkennzeichen handelt es sich um ein Nummernschild, welches halter- und nicht fahrzeugbezogen ausgegeben wird.

Auch wenn eine Person über mehrere Fahrzeuge verfügt, kann diese (vor allem im privaten Bereich) nicht gleichzeitig mit allen Fahrzeugen am Straßenverkehr teilnehmen. Dennoch war es bisher in Deutschland ein Ärgernis für Halter von Erst- und Zweitwagen, für beide Wagen gleichzeitig Steuer zu zahlen. Ein Wechselkennzeichen nun löst dieses Problem.

Nur noch für einen Wagen wird Steuer berechnet (und ebenso nur noch für einen ein Versicherungsvertrag abgeschlossen), nämlich (natürlich) für den mit der höchsten Steuerklasse. Während Wechselkennzeichen beispielsweise in Österreich schon für drei Wagen pro Person gang und gäbe waren, wurden sie erst 2012 in Deutschland eingeführt.

Das passende Auto für jeden Bedarf

Durch Wechselkennzeichen ist es so für bundesdeutsche Kraftfahrzeughalter mehr denn je möglich, sich in unterschiedlich gearteten Situationen angepasster zu verhalten: Für den Stadtverkehr kann ein energiesparender Kleinwagen eingesetzt werden, während für lange Überlandfahrten dann ein entsprechend größerer Mittelklassewagen genutzt wird. Somit wechselt man bedarfsgerecht das Kennzeichen – daher der Name. Anders als bei Zweitwagenverträgen können die Kennzeichen jedoch nicht parallel zum Einsatz kommen.