Lichtmaschine
Scheinwerfer© tronixAS / Fotolia.com

Die Lichtmaschine treibt mehr als nur Scheinwerfer an

Als Lichtmaschine bezeichnet man den Generator in Kraftfahrzeugen, welcher die elektrischen Geräte mit Energie versorgt. Dieser wird durch den Verbrennungsmotor des Fahrzeugs angetrieben.

Die Lichtmaschine verfügt zusätzlich über eine Batterie, welche die erzeugte elektrische Energie speichert. Durch diese steht dem Fahrzeug auch bei abgeschaltetem oder langsam laufendem Motor elektrische Energie zur Verfügung, die beispielsweise zum Betreiben des Radios genutzt werden kann. Bei einem solchen Verhalten ist jedoch Vorsicht geboten, da auch der Anlasser seine Energie aus der Batterie bezieht. Wenn diese leer ist, dann kann der Motor nicht gestartet und somit auch keine neue Energie erzeugt werden.

Woher kommt die Lichtmaschine ursprünglich?

Die Bezeichnung Lichtmaschine geht auf frühere Automodelle zurück. In diesen diente das Gerät lediglich zur Versorgung der Scheinwerfer. In der damaligen Zeit wurde die Lichtmaschine beziehungsweise die Batterie noch nicht benötigt, um den Motor zu starten. Damals wurde eine Magnetzündung verwendet, welche die Aufgabe des heute elektrischen Anlassers hatte. Die Lichtmaschine wird von vielen Herstellern schlichtweg als Generator bezeichnet und in einigen Fällen dient auch das Wort Dynamo als Synonym.

Wie funktioniert die Lichtmaschine?

Angetrieben wird die Lichtmaschine in der Regel mit einem Riementrieb. Hierfür wird häufig ein Keilrippen- oder Keilflachriemen verwendet. Die Lichtmaschine wandelt die durch den Motor oder die Räder erzeugte mechanische Energie in elektrische um, welche wiederum in der Batterie gespeichert und beliebig genutzt wird. Die erforderliche mechanische Leistung ist ungefähr proportional zur abgenommenen elektrischen Energie, allerdings entstehen diverse Verluste durch Reibung am Kollektor, den Lagern und den Schleifringen.