Leuchtweitenregulierung
Scheinwerfer© lassedesignen / Fotolia.com

Leuchtweitenregulierung: Damit der Scheinwerfer nicht blendet

Als Leuchtweitenregulierung bezeichnet man die Anpassung des Scheinwerferlichtes an die Neigung des Autos, die auch Nickwinkel genannt wird. Eine dem ähnliche Vorrichtung für die Anpassung des seitlichen Lichts nennt man Kurvenlicht.

Die Regulierung des Scheinwerferlichts soll dafür sorgen, dass die Straße immer optimal für den Fahrer ausgeleuchtet ist und er nicht andere Verkehrsteilnehmer blendet und dadurch gefährdet.

Wofür wird die Leuchtweitenregulierung genutzt?

Die Leuchtweitenregulierung wird in verschiedenen Situationen notwendig, die eine Veränderung der Beleuchtung zur Folge haben. So kann ein voll besetztes Auto beispielsweise einen anderen Nickwinkel besitzen als ein leeres. Auch die Beladung des Kofferraums oder die Benutzung eines Anhängers kann den Schwerpunkt im Fahrzeug verlagern. Es wird außerdem oft vernachlässigt, dass schon ein leerer Tank oder ein fehlendes Notrad Einfluss auf den Scheinwerferwinkel nehmen können.

Wie funktioniert die Leuchtweitenregulierung?

Grundsätzlich kann man ein automatisches und ein manuelles System der Leuchtweitenregulierung unterscheiden. Die manuelle Regelung, die sich am Armaturenbrett oder direkt am Scheinwerfer befindet, kommt zum Einsatz, sobald plötzlich ein anderer Neigungswinkel eintritt, beispielsweise bei einer starken Beladung des Autos. Das automatische System gleicht eher allgemeine Veränderungen in der Belastung des Autos aus, indem sie den Scheinwerferkegel in regelmäßigen Zeitabständen autark reguliert. Auch kurzzeitige Änderungen durch Bremsen oder Beschleunigen können so erfasst werden.