Katalysator
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Katalysator reduziert Schadstoffe im Abgas

Ein Katalysator in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor dient der Abgasnachbehandlung – der Katalysator ist nämlich in der Lage, Emissionen von Schadstoffen im Abgas drastisch zu reduzieren.

Die gesamte Anlage, die sich zu diesem Zweck in einem Fahrzeug befindet, wird zusammenfassend als Katalysator bezeichnet. Der Katalysator in der heutigen Form wurde von J. Mooney und C. Keith im Jahre 1973 vertriebsgerecht entwickelt – als Arbeitgeber bzw. patenteignende Firma fungierte hier die Engelhard Corporation.

Was ein Katalysator leistet

Die Aufgabe eines Katalysators ist es, die Verbrennungsschadstoffe HmCn (Bezeichnung für Kohlenwasserstoffe), CO (Kohlenstoffmonoxid) und NOx (Stickoxide) zu konvertieren (umzuwandeln). Endprodukte der Umwandlung sind dann ungiftige Stoffe, nämlich N2 (Stickstoff), H2O (Wasser) und CO2 (Kohlenstoffdioxid), die hier durch Oxidation entstehen. Bei optimalen Betriebsbedingungen schafft es ein Katalysator, zu 100 Prozent Schadstoffe in schadfreie Emissionen umzuwandeln. Dies hängt unter anderem vom Betriebspunkt des Motors ab.

Der 3-Wege-Kat ist nicht immer einsetzbar

Ein Dreiwegekatalysator kann nur bei Autos mit Lambdaregelung und Ottomotor eingesetzt werden. Bei Magermix- und Dieselmotoren ist es der Sauerstoffüberschuss in den Abgasen, welche die Reduktion der Stickoxide verhindert – in diesen entsprechenden Fällen sind dann spezielle Katalysatoren erforderlich.