Doppelkarte
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Die Doppelkarte: Bis 2003 wichtig für die Zulassung

Bei der Doppelkarte handelte es sich um einen Nachweis, dass die Pflichtversicherung eines Fahrzeugs vorliegt. Die Doppelkarte an sich gibt es nicht mehr; sie wurde durch eine elektronische Versicherungsbestätigung ersetzt.

Bei der Zulassung, Ummeldung etc. war die Doppelkarte (früher: Deckungskarte oder Versicherungsbestätigungskarte) Voraussetzung, um einen Pkw zulassen zu können bzw. Veränderungen in Bezug auf die Zulassung vornehmen zu können. Die Doppelkarte konnte bei jeder Versicherung vor Vertragsabschluss telefonisch angefordert werden, ein dann abgeschlossener Vertrag war natürlich zwingend notwendig.

Vorläufiger Versicherungsschutz durch Doppelkarte

Die Doppelkarte kam immer dann zum Einsatz, wenn zwar schon eine Versicherung kontaktiert und ein Vertrag quasi in Aussicht gestellt wurde, aber die direkte Versicherungsbescheinigung noch nicht vorlag. Somit überbrückte die Doppelkarte den Zeitraum zwischen der Beantragung des Vertrages und der endgültigen Bestätigung. Der durch die Doppelkarte nachgewiesene Versicherungsschutz bestand allerdings nur vorläufig. Die Gültigkeit bestand nur innerhalb einer bestimmten Frist, die der Versicherer festlegte. Innerhalb der Frist musste der endgültige Vertrag zustande kommen. Ein Vollkaskoschutz bestand in dieser Zeit nicht, da nur die Haftpflicht unter den Begriff der Pflichtversicherung fällt.

Im Jahr 2003 wurde eine Veränderung in Absprache zwischen den Versicherern und den Zulassungsstellen vorgenommen. Der Abgleich erfolgt nun elektronisch, eine Doppelkarte ist nicht mehr notwendig.