Beiträge zur Kfz-Versicherung: Berechnung

Die Beiträge zur Kfz-Versicherung hängen von zahlreichen Faktoren ab. Neben dem Fahrzeugtyp und dem Wohnort spielen auch persönliche Faktoren eine wichtige Rolle, beispielsweise die jährliche Fahrleistung und das Alter.

Sind die Beiträge zur Kfz-Versicherung für teure Autos höher?

Wie teuer die Versicherung für ein Auto ist, hängt von der Typklasse ab. Einmal jährlich stuft ein unabhängiger Treuhänder alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeugtypen in eine Typklasse zwischen 10 und 25 ein. Diese Einstufung ist für alle Versicherungen bindend. Je höher die Typklasse ist, desto höher sind auch die Beiträge zur Kfz-Versicherung. Die Typklasse hängt davon ab, wie viele Unfälle statistisch mit dem jeweiligen Autotyp verursacht werden. Tendenziell sind leistungsstarke Autos in einer höheren Typklasse eingestuft als Fahrzeuge mit geringerer Motorleistung.

Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme: Preiswerte Kleinwagen sind oft ebenfalls recht hoch eingestuft, weil sie die bevorzugten Fahrzeuge von Fahranfängern sind und deswegen häufiger in Unfälle verwickelt sind. Dasselbe gilt für einige Autotypen mit hohem Wertverlust, die deswegen als Gebrauchtwagen sehr günstig sind. Auch diese werden oft von jungen Fahranfängern gefahren, weswegen auch hier die Beiträge zur Kfz-Versicherung höher sind.

Auch die Regionalklasse beeinflusst die Beiträge zur Kfz-Versicherung

Durch die Regionalklasse wird berücksichtigt, dass die Unfallhäufigkeit in unterschiedlichen Regionen unterschiedlich hoch ist. Auch die Regionalklasse wird von einem unabhängigen Treuhänder für alle Versicherungen verbindlich festgelegt, wobei die Schadensstatistiken der letzten fünf Jahre zugrunde gelegt werden. Ein wenig verwirrend ist, dass bei einigen Versicherungen die niedrigste Regionalklasse R0 heißt, bei anderen R1. Dadurch kann es beim Wechsel der Versicherung scheinbar zu einer Verschiebung um eine Klasse kommen, was allerdings nur eine Folge der unterschiedlichen Benennung ist. Auf die Beiträge zur Kfz-Versicherung hat dies keinen Einfluss. Tendenziell sind großstädtische Zulassungsbezirke aufgrund der höheren Unfallzahlen in höheren Regionalklassen eingestuft als ländliche, es gibt jedoch auch einige Ausnahmen.

Die Schadensfreiheitsklasse

Die Beiträge zur Kfz-Versicherung hängen entscheidend davon ab, wie viele Schäden ein Fahrer in der Vergangenheit verursacht hat. Mit jedem schadensfreien Jahr steigt der Fahrer um eine Klasse auf, ein Unfall führt jedoch zur Rückstufung um mehrere Klassen. Daher lohnt es sich oft, kleinere Schäden selbst zu bezahlen. Für Fahranfänger, die den Führerschein noch keine drei Jahre besitzen, wurde eine spezielle Schadenfreiheitsklasse geschaffen. Eine höhere Schadenfreiheitsklasse bedeutet einen höheren Rabatt auf die Beiträge zur Kfz-Versicherung. Die Höhe des Rabatts ist nicht einheitlich geregelt: Seit 1994 können die Versicherungen diese selbst festlegen.

Viele persönliche Faktoren beeinflussen die Beiträge zur Kfz-Versicherung

Die Versicherungen berücksichtigen bei der Ermittlung der Beitragshöhe auch zahlreiche weiteren Faktoren. Wichtig sind zum Beispiel die Dauer des Führerscheinbesitzes und die jährliche Fahrleistung. Oft dürfen auch Beamte oder Hausbesitzer mit günstigeren Tarifen rechnen. Ein wichtiger Punkt ist das Alter des Fahrers. Im Intervall von ungefähr 23 bis 60 Jahren hat das Alter meist nur geringen Einfluss auf die Beiträge zur Kfz-Versicherung, darüber und darunter steigen die Beiträge teilweise empfindlich. Insbesondere im Altersbereich über 70 sind die Aufschläge in den letzten Jahren bei vielen Versicherern dramatisch gestiegen.

Welche Beiträge die Kfz-Versicherungen in Ihrem persönlichen Fall berechnen, finden Sie am schnellsten mithilfe des Kfz-Versicherungsrechners heraus.

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